Tipps zur Hundehaltung - so machen Sie Ihren Vierbeiner glücklich

Schätzungen zufolge leben in Deutschland mehr als dreißig Millionen Hunde mit Herrchen. Die meisten Tiere werden gut behandelt und führen ein glückliches Leben. Doch leider gibt es auch Hundehalter, die den Tieren kein artgerechtes Leben ermöglichen. Meistens hat das jedoch nichts mit Böswilligkeit, sondern vielmehr mit Unwissenheit zu tun. Daher möchten wir hier einige Tipps für Hundehalter aufführen. Es gilt zwar noch weit mehr zu beachten, eine gute Orientierung sind sie aber allemal.

Dem Hund Bewegung und Unterhaltung bieten

Der tägliche Gang Gassi ist Pflicht. Denn er bietet dem Hund nicht nur eine Möglichkeit sein Geschäft zu erledigen, sondern auch sich auszutoben. Gerade bei großen Hunderassen ist Bewegung wichtig. Auch Aktivitäten mit Hund helfen das Tier fit zu halten.

Ob Radtouren, Geocaching oder yoga - es gibt viele Möglichkeiten. Die meisten davon finden Outdoor statt und machen eine Menge Spaß.

Sich um die Fellpflege kümmern

Nicht jeder Hund ist auf eine intensive Fellpflege angewiesen. Bei manchen Rassen jedoch ist sie ausgesprochen wichtig. Als Hundehalter hat man dem nachzukommen. Und zwar auch dann, wenn das Fell täglich gebürstet werden muss. Die Fellpflege dient nicht nur einem ästhetischen Zweck, sondern trägt auch dazu bei, dass das Tier gesund bleibt. Denn nur wenn das Fell frei von Filz und Knoten ist, kann es optimal vor Kälte und Hitze schützen. Außerdem regt ein Bürsten des Fells die Durchblutung der Haut an.

Geduld, Nachsicht und Strenge zeigen

Hundehalter müssen geduldig sein. Die Erziehung eines Hundes ist kein Kinderspiel und selbst ein gut erzogener Hund treibt manchmal Unfug.

Daher ist Geduld sehr wichtig. Dasselbe gilt für Nachsicht. Wer keine Ruhe bewahren kann und gegenüber seinem Hund aktive oder passive Aggression zeigt, kommt als Halter nicht infrage. Derartiges Verhalten kann die Persönlichkeit des Hundes dauerhaft schädigen und im schlimmsten Fall sogar zu Bissen führen. Dennoch muss man gelegentlich streng sein. Schließlich gilt es das Tier zu erziehen (ohne es zu bestrafen).

Für die richtige Ernährung sorgen

Einen Hund richtig zu ernähren, scheint recht einfach zu sein. Dennoch gibt es auch hier einige Dinge, die beachtet werden müssen. Das fängt bereits bei den Futtermengen an. Übermäßiges Füttern, so gut es gemeint sein mag, ist schnell schädlich.

Manche Rassen sind dagegen anfälliger, da sie genetisch bedingt zu Übergewicht neigen. Doch prinzipiell kann es jedes Tier treffen. Des Weiteren gibt es Lebensmittel, die für Hunde giftig sind. Dazu gehören unter anderem Knoblauch, Zwiebeln und Schokolade. Sie alle können zu Erbrechen und anderen Vergiftungserscheinungen führen. Im schlimmsten Fall droht sogar der Tod.

Regelmäßig zum Tierarzt gehen

Gelegentliche Checks beim Tierarzt sind wichtig. Auch wenn das Tier gesund erscheint, bahnt sich möglicherweise eine Erkrankung an. Ein Tierarzt kann eine solche feststellen und rechtzeitig Maßnahmen einleiten. In manchen Situationen wird so das Leben des Tieres gerettet.

Außerdem sind Tierarztbesuche wichtig, um den Hund vor möglichen Erkrankungen zu impfen. Gerade dann, wenn eine Reise mit Hund ansteht (z. B. in tropische Gefilde).